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1983
1983 geht die Straßenmaschinen-Baufabrik Wibau in Rothenbergen insolvent. Damit die 50 Auszubildenden des Unternehmens ihre Ausbildung bis zur Prüfung weiter absolvieren können, gründet der Main-Kinzig-Kreis das „Berufsbildungszentrum“ (BBZ) – den Vorgänger der heutigen aQa. Der Kreis gliedert das BBZ zunächst seiner Abteilung Aus- und Fortbildung an. Ein Jahr später schon entstehen 25 weitere Ausbildungsplätze in einem Sonderprogramm vom Land Hessen, um benachteiligten Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Später folgen Maßnahmen für Erwachsene.
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1991
Nach einem Beschluss des Kreistags unter Landrat Karl Eyerkaufer gründet sich zum 1. April 1991 eine gemeinnützige Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft: das „Berufsbildungs- und Beschäftigungszentrum“ (die Abkürzung lautet ebenfalls BBZ). Das neue BBZ schafft zusammen mit den Modellteams des Kreissozialamtes in einigen ausgewählten Kommunen die Voraussetzung, um Langzeitarbeitslose durch eine passgenaue Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Damit nimmt der Main-Kinzig-Kreis eine Vorreiterrolle ein, indem das Know-how und die Netzwerke der Kommunen und Kreise bei der Jobvermittlung stärker genutzt werden. Unter dem Sozialdezernenten Erich Pipa baut das BBZ seine Fördermaßnahmen kräftig aus. Er prägt den Begriff der „Neuen Wege in der Sozialpolitik“..
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2005
Gesetzliche Vorgaben machen es notwendig, dass sich die Struktur der Ausbildungs- und Qualifizierungsgesellschaft verändert. Zum 1. Januar 2005 geht das BBZ in der „Gemeinnützigen Gesellschaft für Arbeit, Qualifizierung und Ausbildung mbH“ (aQa) auf. Quasi über Nacht müssen 12.500 erwerbsfähige Langzeitarbeitslose aus dem Main-Kinzig-Kreis bei der aQa betreut werden – eine enorme Herausforderung.
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2010
Der 1. Januar 2010 gilt als offizielle Geburtsstunde sowohl der aQa als auch des KCA. Denn zu diesem Datum setzt der Main-Kinzig-Kreis die Forderung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales um, die Eingliederungsleistungen der Beschäftigungsgesellschaft von den Verwaltungskosten organisatorisch zu trennen.
Die Gründung des „Kommunalen Centers für Arbeit“ (KCA) und die Rückführung der aQa zu einer gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft als Maßnahme-GmbH erfüllen diesen Anspruch. Seither fungiert das KCA als Auftraggeber für die aQa.
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2016
Mit einem Tag der offenen Tür an mehreren Standorten feiert die aQa am 16. Juli 2016 ihr 25-jähriges Bestehen – beziehungsweise das des Vorgängers BBZ. Ein guter Zeitpunkt, um auf die Erfolge der Kreisgesellschaft zurückzublicken und Visionen für eine erfolgreiche Zukunft anzupacken.
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2021
30 Jahre gemeinnützige Gesellschaft für Ausbildung, Qualifizierung und Arbeit, besser bekannt unter dem Kürzel „AQA“. Der 1. April 1991 ist das Gründungsdatum, doch an eine öffentliche Jubiläumsfeier ist 30 Jahre später pandemiebedingt nicht zu denken.
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